Ein Gnom kommt selten allein

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Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 5. September 2011, 17:45

Es ist ziemlich hektisch im Handelsviertel von Sturmwind. Genau das richtige Durcheinander für Najica und ihren Bruder Miroka. Die beiden Gnome sind ein eingespieltes Team. Leider sind sie es. Sie sind nur knapp dem Angriff und der Verstrahlung von Gnomeregan entkommen. In Eisenschmiede waren die Gnome nicht gern gesehen und da sie sich kein Fahrschein für die Untergrundbahn nach Sturmwind leisten konnten wanderten die beiden den ganzen Weg entlang unterirdisch immer in der Angst dass einer der Mitfahrer der Tiefenbahn sie verpetzt.

Doch das war schon lange Geschichte. Najica war eine genial Taschendiebin, während Miroka ihr bei Ärger den Rücken freihielt, mit dem seiner Meinung nach großem Schwert. Das sein Schwert auch nur so lang war wie die beiden Dolche von Najica kümmerte ihn nicht. Doch seine Schwester zog ihn immer damit auf, was ihn manchmal zur Weissglut brachte. Doch lange war er ihr nie böse.

An einem wieder mal hektischen Tag im Handelsdistrikt von Sturmwind lauerten die beiden in den Seitengassen und hielten ihre Augen offen, nach einem passenden Opfer. Sie taten ihnen niemals etwas an. Das war ihre Grundregel. Wenn Najica erwischt wurde, lenkte Miroka alle ab, dass seine Schwester sich verdrücken konnte. Darin war sie meisterhaft. Doch an diesem Tag war es so voll auf dem Platz, dass die beiden sich uneins waren ob sie es wagen sollten oder nicht. Denn auch die Stadtwachen waren instruiert worden nach Taschendieben Ausschau zu halten und diese gegebenenfalls ins Verlies zu sperren. Das wollten die beiden nicht riskieren. Doch ihre Geldbeutel waren fast leer. Nur ein paar Kupferlinge hatten sie noch übrig. Also musste heute jemand dran glauben, wie die beiden es immer formulierten. Dann zeigte Najica plötzlich Interesse an einer Frau, die fast achtlos ihre Tasche aufgeknöpft trug. Als sie im Gedränge vor der Bank sich befand, war Najica schon hinter ihr. Ein kurzer, schneller Griff und die Geldbörse war in den Taschen der kleinen Schurkin verschwunden. Die beiden Gnome gingen unauffällig, aber sich umschauend, in Richtung Magierviertel. Als sie sicher waren dass niemand ihnen gefolgt war, öffneten die beiden die Geldbörse und schluckten. Ein Grinsen durchzuckte die beiden. Denn hier hatten sie den Jackpot geknackt. Da waren dutzende von Goldstücken in der Tasche, gepaart mit Silberlingen und anderen Kostbarkeiten.

„ Das ist mir nicht geheuer „ sagte Najica zu ihrem Bruder, der ihr zustimmte. Also schauten sich die beiden um. Doch niemand war zu sehen. Doch bei der kleinen Gnomin regte sich was im Rücken. Das konnte sie spüren. Also zog sie ihre Dolche, worauf Miroka reflexartig sein Schwert zog. „ Wer iss da ?“ fragte Najica, „Zeig dich ! „

„ Oder was...? „ sagte eine geisterhaft klingende Stimme, die dumpf hallend aus allen Richtungen zu kommen schien.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 5. September 2011, 17:48

Als wir unsere beiden Helden das letzte Mal sahen...


„ Das ist mir nicht geheuer „ sagte Najica zu ihrem Bruder, der ihr zustimmte. Also schauten sich die beiden um. Doch niemand war zu sehen. Doch bei der kleinen Gnomin regte sich was im Rücken. Das konnte sie spüren. Also zog sie ihre Dolche, worauf Miroka reflexartig sein Schwert zog. „ Wer iss da ?“ fragte Najica, „Zeig dich ! „

„ Oder was...? „ sagte eine geisterhaft klingende Stimme, die dumpf hallend aus allen Richtungen zu kommen schien.

Hier nun die Fortsetzung...

Die beiden Geschwister standen mit gezogenen Waffen Rücken an Rücken und schauten sich um, Doch niemand war zu sehen. Da Plötzlich wie aus dem Nichts zwei Paar glühende Augen die sich neben den beiden Gnomen manifestierten und nach und nach aus dem Schemen hervortraten. Die beiden erschraken und Najica hatte eine Kloß im Hals. Solche Kreaturen hatte sie noch nie aus der Nähe gesehen. Sie waren mindesten fünf ausgewachsene Gnome hoch, hatten Hufe und einen Schwanz am Hinterteil. Das mussten Draenei sein. Sie hatten schon oft welche gesehen in der Stadt Sturmwind, aber noch nie so aus der Nähe. Die beiden Draenei standen nur da und blickten strafend auf die beiden Gnome, die nun noch näher aneinander rückten. Der eine Draenei war ein Schrank von Kerl, fast so breit wie hoch und Najica hätte schwören können es riecht nach Fisch. Dann rückte ihr Augenmerk auf den anderen Draenei. Offensichtlich eine Weibliche, der Statur nach. Weniger muskulös, jedoch nicht minder Angst einflössend.

Die beiden Dreanei sagten etwas unverständliches zueinander, als plötzlich eine dritte Stimme ihre Sprache zu sprechen schien, denn sie verstanden jedes einzelne Wort. „Ich denke doch dass gehört mir...“ sagte die unheimliche Stimme aus dem Nichts. Miroka schaute verwirrt zu Najica. Doch trotz ihrer Talente konnte sie die Stimme nicht zuordnen. Plötzlich wabberte es vor den beiden Gnomen und eine menschliche Frau trat hervor. Sie war nicht mal annähernd so groß wie die Draenei und trotzdem schienen sie per Blickkontakt kommunizieren zu können. „Lasst den beiden doch mal ein wenig Luft zu Atmen Culexas und Devonà. Die beiden denken sicher das schlimmste von uns. „

„ Wir wollten ihnen doch nur einen kleinen Schrecken einjagen, Shego“ meinte die Draenei zu der Menschenfrau. „Nur ein kleines Bisschen“ meinte jetzt wiederum der Draenei. Doch Shego bat die beiden ein wenig zurück zu treten und ein hüsteldes „Spielverderberin“ konnte sich Devonà nicht verkneifen.

„Ich glaube das gehört mir“ meinte Shego und beugte sich nun zu den beiden Gnomen mit herausgestreckter Hand hinunter als...

In der nächsten Folge von „ Ein Gnom kommt selten allein“ sehen sie...


„ Hier geht’s lang“ zeigte die Magerin den beiden Geschwistern. „ So nu haut erstmal rein ihr zwei“.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 20. September 2011, 17:15

Was zuletzt geschah...

„ Wir wollten ihnen doch nur einen kleinen Schrecken einjagen, Shego“ meinte die Draenei zu der Menschenfrau. „Nur ein kleines Bisschen“ meinte jetzt wiederum der Draenei. Doch Shego bat die beiden ein wenig zurück zu treten und ein hüsteldes „Spielverderberin“ konnte sich Devonà nicht verkneifen.

„Ich glaube das gehört mir“ meinte Shego und beugte sich nun zu den beiden Gnomen mit herausgestreckter Hand hinunter als...



... Miroka Najica zunickte und anschliessend Culexas über den Huf trat. Irritiert und leicht lachend zog Devonà ihre Axt, doch Najica hatte sich zwischen den beiden langen Stelzenbeinen der Dreanei durchgemogelt, sprang in die Luft und gab ihr mit den Griffen ihrer Dolche eine Kopfnuss, sodass die große Dreanei plötzlich ziemlich unelegant zusammenklappte. Während Culexas sich wild um sich selbst drehend versuchte den anderen Gnom zu schnappen, pieckte der ihn immerwieder mit seinem Schwert. Leicht schwindlig verlor auch Culexas das Gleichgewicht und fiel mit laut poltender Rüstung ins Gras. Einfach nur zuschauend stand Shego da und wusste nicht so recht zu reagieren. Plötzlich hatte sie es mit zwei angriffslustigen und bewaffneten Gnomen zu tun. Doch Shego wäre nicht Shego, wenn sie damit nicht fertig werden würde. So meinte sie jedenfalls. Doch ehe sie sich versah, hatte sie eine Kordel um die Beine gewickelt, die Najica elegant geworfen hatte. Als Shego versuchte sich zu befreien verlor auch sie das Gleichgewicht und fiel vorne über ins Gras.

Die beiden Gnome klatschten sich gegenseitig ab und bis auf eine kleine Schramme hatten die beiden nichts abbekommen. Hämisch kichernd sackten die beiden Geschwister ihre Beute ein und rannten richtung Handelsdistrik davon. Zurückblieben drei deppert aussehende und mit der Nase im Gras Liegende, die als sie sich gegenseitig anguggen lauthals anfangen zu lachen über ihr eignes Missgeschick.

Etwas später am Abend sintzen Miroka und Najica in einer der hinteren Ecken im Gatshaus vom Zwergenviertel immer den Blick Richtung Tür. Plötzlich wird Najica blass und verschluckt sich fast an ihrem Zarten Flügel an dem sie knabberte. Als Miroka sie fragend anstart, nimmt Najica Mirokas Kinn in die Hand und dreht es Richtung Ausgang. Wer musste ausgerechnet hier etwas essen gehen. Die beiden Dreanei und die Menschenfrau, die sie vorhin so fetiggemacht haben. An der Treppe entlang schleichend versuchen die beiden Gnome sich zum Eingang durchzuschlagen, doch zu spät. " Hey, wen haben wir denn da " brüllt Devonà durch das Gasthaus. Shego und Culexas entdecken die beiden Gnome jetzt ebenfalls und schneiden ihnen den Fluchtweg ab. Also ergebn sich die beiden und warten ab.

Mit einem Wink bittet Shego die beiden Gnome an einen Tisch und deutet der Bardame eine Bestellung aufzunehmen. „ Hier geht’s lang“ zeigte die Magerin den beiden Geschwistern. „ So nu haut erstmal rein ihr zwei“. Sich fragend anchauend setzen sie Najica und Miroka an den Tisch, jedoch immer den Augang im Blick um bei dem geringsten Anlass auf dem Sprung zu sein. Hier kamen sie wohl erstmal nicht so schnell wieder raus...

Und beim nächsten Mal sehen sie...

"gehts hier lang ? " deutet Najica der Wache im Verlies von Sturmwind.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 28. September 2011, 17:07

Zuletzt bei Ein Gnom kommt selten allein...

" Hey, wen haben wir denn da " brüllt Devonà durch das Gasthaus. Shego und Culexas entdecken die beiden Gnome jetzt ebenfalls und schneiden ihnen den Fluchtweg ab. Also ergebn sich die beiden und warten ab.

"Hier geht’s lang“ zeigte die Magerin den beiden Geschwistern. „ So nu haut erstmal rein ihr zwei“. Sich fragend anchauend setzen sie Najica und Miroka an den Tisch, jedoch immer den Augang im Blick um bei dem geringsten Anlass auf dem Sprung zu sein. Hier kamen sie wohl erstmal nicht so schnell wieder raus...




Noch immer saßen die beiden Geschwister Miroka und Najica mit den beiden Dreanei und der Menschenfrau am Tisch und knabberten ein wenig an ihrem Essen, als Shego plötzlich das Schweigen brach. " Was sollte das eigentlich vorhin werden ". Sie schaute Najica fragend an. Vorlaut antwortete ihr die Gnomin " Ja so leicht überrumpelt man euch Langbeine. Grösse hat nicht nur Vorteile". Culexas fing lauthals an zu lachen und auch Shego konnte sich nur schwer ein grinsen verkneifen. Lediglich Devona war nicht zu Scherzen aufgelegt, als sie ihr zerbeulte und eingedellte Rüstung deutet. "Garnicht witzig" meinte sie schroff. Shego versuchte sie zu beruhigen, doch das lauthalse Lachen von Culexas lies sie nnur noch mehr kochen. Also stand sie auf, nahm ihren Krug voll Met und ging mit einem etwas missglücktem Hüftschwung zum Ausgang des Gasthofs.

" Was hat sie denn. Verträgt die keine Kritik" tönte Najica deutlich hörbar im ganzen Gasthaus und Culexas bekam kaum noch Luft vor lachen und ihm kullerten schon Tränen aus den Augen. Nach Luft ringend Klopfte er Miroka auf die Schultern und meinte dann nur trocken " Ihr seit schon ok ihr zwei " Dann nahm er einen großen Schluck aus dem Metkrug und ging Devona nach um sie etwas zu beruhigen. Nun war Shego wieder alleine mit dem beiden Gnomen, doch diesmal waren die beiden nicht auf Krawall aus. Sie saßen friedlich am Tisch und futterten um sich rum. Sie schmatzten und rülpsten wie es Shego sonst nur von einigen aus ihrer Gemeinschaft kannte. Dann plötzlich wie aus den nicht brach Hektik aus. Vier bewaffnete Wachen von Sturmwind betraten das Gasthaus und kamen mit gezogenen Schwertern direkt auf Shego und die beiden Gnome zu.

" Kann ich ihnen helfen Wachtmeister ?" fragte Shego nichtsahnend. "uns liegen Meldungen über Taschendiebstähle vor, die von den beiden dort verübt worden sein sollen. Ich muss sie bitten uns zu begleiten" sagte die Wache in einem wohl typischen Befehlston. Noch ehe die beiden Gnome reagieren konnten, hatten die Wachen sie schon umstellt und zückten Ketten. Najicas gutmütige Laune schlug schlagartig in blinden Hass um. " Na wartet ihr Verräter, das zahlen wir euch heim" schrie Najica strampelnd Shego ins Gesicht. Die beteuerte ihre Unschuld, doch Najica war so ausser sich, das nicht einmal ihr Bruder sie jetzt könnte stoppen. Miroka wehrte sich ebenfalls, doch er merkte schnell das es keinen Sinn hatte und sich eher um seine Schwester sorgte, als er sie so zornig sah. Als die beiden Geschwister In den Gefängsniswagen verfrachtet wurden, fluchte Najica noch immer lauthals und von aussen konnte man ihre Tritte gegen die Tür hören. Doch diese blieb verschlossen. Sie fuhren ein Weile durch Sturmwind als sie zum Verlies kamen und dort hielten.

"gehts hier lang ? " deutet Najica der Wache im Verlies von Sturmwind. Der nickte nur und straffte die ketten etwas. Die beiden Gnome standen nun vor dem berüchtigtem Verlies und waren mit ihren Künsten am Ende. Plötzlich tauchten drei Gestalten aus dem Nichts auf.


In der nächsten Folge sehen sie...

Miroka und seine Schwester standen vor dem Haus und schauten sich fragend an. " Was soll das denn jetzt heissen ?"
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 13. Oktober 2011, 17:08

Serienspecial mit einer Doppelfolge...

Also wir das letzte Mal bei unseren Gnomen waren...

"gehts hier lang ? " deutet Najica der Wache im Verlies von Sturmwind. Der nickte nur und straffte die ketten etwas. Die beiden Gnome standen nun vor dem berüchtigtem Verlies und waren mit ihren Künsten am Ende. Plötzlich tauchten drei Gestalten aus dem Nichts auf.


Die drei Gestalten standen im Schatten der großen Säulen im Verlies und schauten Richtung der Geschwister. Die schauten nichtsahnend um sich und wussten nicht so recht wie ihnen geschieht. " Lösst ihre Ketten" sagte plötzlich eine der Stimmen in einem barschen Befehlston. Ohne sich zu Erkennen zugeben standen diese drei Schattengestalten noch immer ohne jede Regung da. Ein anderer deutete auf einige Pergamente und übergab sie den Wachen.

Plötzlich dröhnte und hämmerte es hinter den Gnomen. einer der Häftling befreite sich aus den Fängen seiner Bewacher und stürmte wild brüllend durch den Eingangbereich. Einige Wachen versuchten ihne zu bremsen, doch ohne Erfolg. Das Muskelpaket von Mensch wirbelte die Wachen herum und konnte jede Attacke abwehren. Najica blickte zu Miroka, doch der war schon einen Schritt weiter. Während des ganzen Radaus hatte der Gnom es geschaft sich unauffällig hinter seine Wache zu positionieren, die gebannt auf das Treiben starrte. Miroka kniete sich hinter der Wache auf Hände und Knien und gab Najica ein Nicken als Zeichen. Die rannte von jetzt auf Sofort auf die Wache zu, srang hoch und trat ihn in den Bauch, so dass die Wache sich krümmte. Durch die Wucht von Najicas Tritt stolperte er nach hinten, wo Miroka kniete. Die Wache fiel laut scheppernd über Najicas Bruder und blieb da regungslos liegen. Die beiden Gnome vergewisserten sich, das er sich nichts weiter getan hatte, schauten kurz auf das Treiben am eingang zum Verlies, wo noch immer gestandene Wachen versuchten einen Mann zu bändigen.

Miroka griff Najicas Arm und zerrte sie nach draussen. Beide schlichen vorsichtig an der Mauer entlang, jede Deckung ausnutzend und entkamen unentdeckt aus dem Fängen ihrer Wachen und dem Verlies. Schnell gehend und sich umblickend liefen die beiden Richtung Handeldistrik, immer auf der Hut vor den Wachen. Als sie die Stadtmauern von Sturmwind vor sich hatten, hielt Najica kurz inne. Durch das Apprute stoppen wäre Miroka fast rückwärts umgefallen, weil er noch immer den Arm seiner Schwester festhielt. Nach einigen nicht elegant aussehenden Versuchen das Gleichgewicht zu halten, schaute er fragend sein Schwester an. Die zeigte nur auf diese eine Haus direkt bei den Gildenhändlern.

" Siehst du das selbe was ich sehe Miroka ?" fragte die Gnomin ihren Bruder. Doch ausser ein "nee was denn" kam nicht zurück. Najica deutete auf die Wand direkt am Eingang. Dort stand in Großen Buchstaben "GESUCHT WERDEN " und darunter waren Zeichnungen von Najica und ihrem Bruder. "Belohnung 500 Goldstücke" stand noch zusätzlich unter den Zeichnungen. Miroka und seine Schwester standen vor dem Haus und schauten sich fragend an. " Was soll das denn jetzt heissen ?"

Trotzdem mussten sie versuchen Sturmwind zu verlassen. Also gingen die beiden unauffällig tuend Richtung Stadtor. Die Nervosität war beiden anzusehen, doch sie mussten versuchen locker zu bleiben. " Hey ihr da ! Stehen bleiben ! " bellte den beiden Gnomen ein Wache entgegen. Miroka und seine Schwester hielten inne. "Seit ihr nicht die Beiden von den Steckbriefen ?" Sich fragend umschauend wussten die Geschwister nicht was sie antworten sollten. Wie kann jemand nur so dumm sein, dachte sich Najica. Wenn sie ja sagen würden, würden sie verhaftet. Wenn sie nein sagen würden, würden sie auch verhaft, um zu prüfen ob sie die Wahrheit sagen. Also egal was sie nun sagen würden, sie würden auf einer Wache landen und dann wäre es aus.

Doch dann zwinkerte Miroka seiner Schwester zu. Plötzlich warf der Gnom seine kleine Gürteltasche auf den Boden. Najica erschrak. " Ich habe es satt" brüllte Miroka den Wachmann an. " Ich habe es entgültig satt" brüllte er wieder und schaute zu Najica. Die begriff endlich was ihr Bruder vorhatte. Also tat sie so als würde sie ihn versuchen zu beruhigen. Doch Miroka schüttelte sich los und brüllte die Wache wieder an. " Wissen sie, dass sie heute die vierte Wache sind, die uns aufhält und UNS unschuldige Gnome mit diesen.. diesen.. " Miroka holte Luft um seiner gespielten Wut Nachdruck zu verleihen".. diesen Verbrechern zu verwechslen. Ich habe es satt. Hier meine Papiere, hier meine Taschen. Durchwühlen sie sie, wie es ihren Kollegen schon machten. Los nur zu" Sichtlich eingeschüchtert hob die Wache die Tasche auf, übergab sie an Miroka. " Es tut mir leid. Ich habe sie wohl wirklich verwechselt. Einen schöne Tag noch" Mit einem Wink deutete die Wache seinen Kollegen, dass die beiden Gnome in Ornung waren und unbehälligt die Satdt verlassen dürften. Was die beiden Geschister dann auch taten. Erst als sie ausser Sichtweite zu den Wachen waren grinsten sich beide an. " Das war eine Meisterleistung" tippte Najica ihrem Bruder auf die Schultern. "Ich habe von der besten gelernt" gab er ihr das Kompliment zurück. Miroka und Najica gingen weiter in die untergehnde Sonne in Richtung Goldhain.


Und in der Nächsten Folge von " Ein Gnom kommt selten allein"

"ich geben dir Kerze. Du geben mir Dolche und Schwert" versuchte Miroka mit Händen und Knubbelfüssen den Händlern klar zu machen.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 24. Oktober 2011, 07:56

Also wir unsere Helden das letzte Mal sahen...


Miroka und Najica waren grade ausser Sichtweite der Stadtwachen von Sturmwind als plötzlich ein paar Männer ihnen den Weg versperrten. Najica erkannte sie sofort und wollte nach ihren Dolchen greifen, doch sie griff ins Leere. Da war ja was erinnerte sie sich, als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde...

„Geld oder Leben“ brüllte den beiden Geschwistern der eine Mann zu. Miroka schaute Najica an. Die hob nur die Schultern und machte Gesten mit ihrem Händen. „ Was ist jetzt. Geld oder Leben ?“ brüllte der Mann hinter seinem ins Gesicht gezogenen Halstuch. „Ich denke wir nehmen das Geld“ meinte Miroka trocken und grinste zu Najica. Doch die boxte ihn nur an den Arm. „Was ist jetzt wieder“ raunzte er sein Schwester an. „ Das sind Defias. Die wollen uns ausrauben du Nase“ blubberte Najica ihren Bruder an. „Nein wollen die nicht“ sagte nun wieder Miroka. „ Dohoch „ entgegnete nun wieder seine Schwester „ Man hast du heute ne lange Kupferleitung Bruderherz“ ergänzte sie noch. „Neien“-“Dohoch“-“Neien“-“Dohoch“ Ein lauter Pfiff unterbrach die beiden Gnome. „ Ruhe jetzt „ brüllte der Mann die beiden Gnome an. Miroka schaute zu seiner Schwester und meinte „Neien“ und Najica leise „Dohoch“.

Jetzt platzte dem Defias der Kragen und er machte einen Schritt in Richtung der Gnome. Genau darauf hatten die beiden gewartet. Elegant sprang Najica in die Luft und haut dem Räuber ihre Gürteltasche ins Gesicht während Miroka an den Hosenbeinen ziehend den Mann zu Fall brachte. Zeitlich perfekt abgestimmt nahmen sich die Geschwister nun den Rest vor und keine 30 Sekunden später lagen die Defias im Dreck oder suchten ihr Heil in der Flucht. Die beiden Gnome klatschten sich ab und kicherten sich an. „6 gegen 2. Das war ziemlich unfair“ meinte Miroka zu seiner Schwester. „Ja, die hatten keine Chance „ erwiderte Najica. Als sie die Taschen durchsuchten fanden sie nur wenige Kupferlinge, ein paar Kerzen und Reste von Leinenstoff. „ Die Waffen taugen nur noch zum einschmelzen“ meinte die Schurkin während sie mit einem Schwert rumfuchtelte. Ihr Bruder nickte ihr zu. Also liessen sie die Waffen liegen und gingen die Strasse weiter Richtung Goldhain.

Noch immer waren die beiden mit ihrem „Neien – Dohoch“ Spielchen beschäftigt, als plötzlich ein starker Luftzug sie unterbrach. Direkt über ihrem Köpfen rauschte ein Greif hinweg. Nur wenige Gnomschritte entfernt klatschte eine undefinierbare Masse auf den Weg nach Goldhain. Wut schnaufend drohten die beiden Gnome dem Greif hinterher „ HEYYYYY“ In einiger Entfernung konnten sie grade noch erkennen, das der Greif landetet und eine Dreanei abstieg. Die beiden Geschwister spurteten los, doch die Dreanei kam ihnen schon entgegen. „Ist euch was passiert ? Es tut mir leid. Ich musste mit dem Greif notlanden“. Eine so prompte Entschuldigung waren beide nicht gewohnt und deswegen verschlug es ihnen erstmal die Sprache. „ Geht es euch gut“ versuchte es die Dreanei erneut. Aus der Starre befreit nickten nun beide Gnome und sichtlich erleichtert schien die Dreanei wieder etwas dunkler zu werden. „Auf den Schreck muss ich erstmal was trinken.“ sagte die Dreanei dann plötzlich „ Darf ich euch einladen ?“ Die beiden stimmten zu und folgten der Großen Blauen in das Gasthaus von Goldhain.

Einige Met später nuschelte Miroka „Sachmal kennen wir uns nicht ?“ „Ja, ich bin die, die euch vorhin beinahe mit Greifendung erschlagen hätte. Sonst denke ich eher nicht“ entgegnete die Dreanei. „Aber ich denke so wie wir für euch gleich aussehen, seht ihr für uns auch alle gleich aus“ Miroka nickte zustimmend. „So nun muss ich aber los“ stand die Dreanei plötzlich auf. „ Ich muss noch zum Gildenhaus im Holzfällerlager im Osten von Elwynn. War nett euch kennen gelernt zu haben, ihr zwei.“ Sie bezahlte noch am Tresen die Getränke und rief beim rausgehen „ Mein Name ist Aaliya. Besucht mich doch da mal“ und so verlies sie winkend das Gasthaus.

„Nette Bohnenstange oder ?“ meinte Miroka zu seiner Schwester. Doch die war schon eingenickt und lang mit der Stirn auf dem Tisch und schnarchte leise. Also winkte er die Bardame zu sich um nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu fragen. Nach einigem Hin und her übergab die Bardame dem Gnom einen Zimmerschlüssel und Miroka schleppte seine Schwester ins Zimmer, legt sie aufs Bett und deckte sie zu. Dann schnappte er sich die Beute der Defias und ging in die hiesige Schmiede von Goldhain. Doch der Schmied konnte mit der Ware nichts anfangen und sie Preise für seine Waffen grenzten an Wucher. Beim Verlassen der Schmiede entdeckte Miroka einen freien Händler am Wegesrand. Nach einigem Feilschen war er zumindest den Leinenstoff gut losgeworden, doch es reichte noch immer nicht für gute Waffen. Aber der Gnom blieb hartnäckig.

„ich geben dir Kerze. Du geben mir Dolche und Schwert“ versuchte Miroka mit Händen und Knubbelfüssen den Händler klar zu machen. Doch der winkte ab. Allerding verriet er den Gnom eine Gegend wo er seine Kerzen loswerden könne, die jedoch nicht ungefährlich sei auf Grund der Wesen die dort hausten. Miroka gab dem Händler ein paar Kupferlinge für den Tip und ging zurück ins Gasthaus. Im Zimmer angekommen legte er sich neben der noch immer schnarchenden Najica ins Bett.



Und in der Nächten Folge ….

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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 3. November 2011, 18:37

Beim letzten Mal in „Ein Gnom kommt selten allein...


… schnarchten die beiden Gnome im Gasthaus von Goldhain. Als sie am nächsten Morgen sich zum frühstücken nach unten begaben, herrschte dort große Aufregung. Viele Leute standen in der Nähe des Kamins am Feuer und redeten wild durcheinander. Zuerst dachten die beiden Geschwister man sei ihnen auf die Spur gekommen. Also versuchten sie sich heimlich davon zu stehlen, doch vergeblich. Eine junge Frau sprach sich aus heiterem Himmel an. „Habt ihr das mit der alten Dame schon gehört ? Eine echte Schande“ tuschelte die Frau, leicht nach unten gebeugt, Najica ins Gesicht. Miroka zog seine Schwester am Ärmel, doch es war zu spät. Najica hatte sich in das Gespräch verwickeln lassen und Miroka stand nun da wie bestellt und nicht abgeholt. Er verfolgte das Getratsche und Gelaber der vorwiegend weiblichen Gäste des Gasthauses. Als es ihm nach wenigen Augenblicken zu viel wurde, quetschte er sich in Richtung Tresen durch, zog sich auf den Hocker hoch und winkte den Gastwirt zu sich für eine Bestellung.

„Ein Glas warme Kuhmilch“ bestellt der Gnom, dessen Schwester noch immer wie eine Glukke mit den anderen Frauen rumtratschte. Das ging ihm so was von auf die Nerven, dass er sich sogar ganz ab wand und dem Gastwirt beim abtrocknen der Gläser zuschaute, während er an seiner warmen Milch nippte. Plötzlich, wie aus dem Nichts, saß Najica neben ihm auf einem Hocker und hob ihren Arm um auch etwas zu bestellen. „ Ich nehm das was er hat“ deutet sie auf ihren Bruder. „Ich denke du kannst Milch nicht leiden“meinte der nur verwundert zu seiner Schwester. „Widdermilch ist mir zuwidder“ kicherte sie “aber Kuhmilch die will ich“reimte sie. Mit einem „Aaaaaaaaahhh“ trank sie ihr Glas auf ex aus und zurück blieb nur ein Milchbärtchen, welches sie sich mit dem Ärmel abwischte.

„Horche mal, Bruderherz“ flüsterte sie ihm zu. Ich glaube, ich weiß wo wir unsere neuen Waffen her bekommen. Verdutzt schaute Miroka seine Schwester an. Die deutete auf eine ältere Dame an einem Gehstock, die völlig verheult sich am Handlauf der Treppe klammerte. „Der haben die ihr Amulett geklaut“ meinte Najica zu ihrem Bruder. „Bei der Tiefenschachtmine hier in der Nähe ist sie von so komischen Kreaturen überfallen und ausgeraubt worden.“ Da fiel Miroka der Tipp des Händler vom Vortag ein und so erzählte er seiner Schwester darüber. Es war zu merkwürdig als das es Zufall sein könnte. „ Und das beste ist, sie zahlt fünfzig Goldstücke Finderlohn. Das reicht locker für ein paar neue Spielsachen und mindestens eine Woche Essen und Trinken.“ versuchte sie ihren Bruder zu überzeugen. Doch der war schon nach den Goldstücken überzeugt genug. Also marschierten die beiden los, obwohl sie nicht genau wussten was sie erwartet.

Nach ein paar Stunden Fußmarsch stoppten die beiden. Direkt vor ihnen war der Mineneingang und dieser wurde von seltsam aussehenden Kreaturen bewacht. In gewisser Weise ähnelten sie den Steintroggs aus ihrer Heimat und mit denen war nicht zu spaßen. Also näherten sie sich mit Vorsicht und wurden auch prompt umzingelt. Die Troggs kommunizierten mit knack und knirschgeräuschen. Die Gnome verstanden kein Wort. Dann zog Najica vorsichtig eine Kerze aus ihrer Tasche und hielt sie den Troggs vor die Nase. „Du wollen kaufen?“ versuchte sie den nervöse rumwirbelden Troggs klarzumachen. Einer der größeren kam auf sie zu, entriss Najica die Kerze und schnupperte dran. Dann biss er einen Happen ab, kaute drauf rum und spuckte ihn den Gnomen vor die Füße. Als er plötzlich los brüllte und die anderen mit einstimmten, wollten die Gnome schon zum Befreiungsschlag ansetzen, als der ältere Trogg plötzlich „ Wir nehmen Kerze“ den beiden ins Gesicht brüllte. Aber die Geschwister wollten ja das Amulett der alten Dame, also fragten sie danach, doch der Trogg ignorierte sie einfach. Er drehte sich um und deutet den beiden Gnomen ihnen in die Mine zu folgen. Hinter den beiden Geschwister standen vier kleinere Troggs mit Lanzen in den Händen und pickten die beiden so, dass die beiden Gnome dem alten Trogg folgen sollten.

„Da kriegen mich keine zehn Gebirgsjäger rein“ meinte Najica zu ihrem Bruder. „ Gugg dir mal die riesigen Spinnen drinnen an.“ Najica schaute zu ihrem Bruder, doch der war nicht gerade begeistert und griff seine Schwester am Ärmel. „ Hast du etwa vor ein paar kleinen Spinnen Angst du Angsthase.“ stichelte Miroka seine Schwester. Tapfer antwortete sie „Natürlich nicht“. Sie hatte kaum den Satz beendet, musste sie mit ansehen, wie der ältere Trogg sich eine Spinne von der Wand regelrecht pflückte und sie genüsslich verspeiste. Najica lief es eiskalt den Rücken runter. Sie fühlte sich so nackt ohne ihre Dolche am Gürtel. Doch Miroka ließ nicht locker. „Jetzt komm schon die Angsthase“. Kurz hinter dem Eingang in der Mine stand eine Truhe. Der ältere Trogg steuerte direkt darauf zu, öffnete sie mit einem Schlüssel, der um seinen Hals hing und nahm ein paar Silberlinge in die Hand. „Eine Kerze, eine Silberlinge“ stotterte er zu den beiden. „Zwei Silberlinge !!!“ versuchte Miroka zu feilschen. Najica öffnete die Tasche und zeigte ein gutes Dutzend Kerzen. In der Hoffnung die Troggs können nicht zählen, sagte Najica „Alle Kerzen, ein Goldstück“. Der Trogg grummelte etwas zu seinen Anhängern. Dann hob er eine Einlage aus der Truhe und da klappte die Kinnlade der Gnome schlagartig runter.

Gold. Echte Goldstücke. Mindestens einhundert Stück. Mit einem Rums knallte die Truhe wieder zu und der Trogg übergab ein Goldstück den beiden Gnomen. Als Najica ihm die Kerzen geben wollte sah sie es. Der alte Trogg hatte das Amulett um den Hals und zwar am selben Halsband wie den Schlüssel zur Truhe. Das wär doch mal ein lohnendes Ziel, dachte sich Najica. Miroka kaute auf dem Goldstück rum um es auf Echtheit zu prüfen. Es schien in Ordnung. Mit einem Wink deutet der Trogg seinen Leuten die Gnome loszuwerden und zu verscheuchen. Nichts lieber als das, dachten sich die beiden Geschwister. Doch sie würden wiederkommen, aber nicht unvorbereitet.

Als sie im Gasthaus von Goldhain zurück waren nach etliche Stunden Wanderung und mit knurrenden Magen, überlegten die beiden, wie sie nicht nur das Amulett, sondern auch den Rest der Goldstücke aus der Truhe bekommen könnten. Sie würden wohl erstmal eine Weile hier bleiben, bis das erledigt war.


Und beim nächsten Zusammentreffen....

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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 1. Dezember 2011, 18:53

Als wir die Gnome das letzte Mal sahen...

grübelten sie darüber, wie sie das Amulett der alten Dame wieder bekommen könnten. Die Minenbewohner waren unheimliche und angriffslustige Gesellen, ohne eine List kämen sie nicht mal in die Nähe der Truhe. Dann knallte Miroka plötzlich mit der Hand auf den Tisch. Najica und andere Gäste schraken auf und ein leichtes Getuschel ging hörbar im Gasthaus um. Alle schauten auf den Gnom, doch den juckte das nicht und zog seine Schwester am Ärmel. Ich hätte da eine Idee, Schwesterherz. Und so flüsterte Miroka seiner Schwester den Plan leise ins Ohr.

Als sie das Gasthaus verliesen wurden sie fast von den herum rennenden Leuten zermatscht. „Man was denn hier los“ brüllte Najica in die Menge und ein Mensch mit seltsamen Kleider und einem bescheuert aussehenden Hut rief den Gnomen zu „Es ist Pilgerfreudenfes. Kommt und feiert mit. Najica sah ihrem Bruder an. Der tippte sich nur an die Stirn. „Bei dem ganzen Krach können wir nicht unseren Plan durchführen Najica“, meinte der Gnom und seine Schwester stimmte ihm zu. Also schauten sie dem Treiben eine Weile zu und bemerkten, das einige der Anwohner eine paar Erledigungen anboten. Für ein paar Silberlinge beim Kochen helfen war nicht wirklich schwer für die beiden Gnome und so verdienten sich die Geschwister ein stolzes Sümmchen nebenbei.

Nach einer Woche am frühen morgen wollten sich Najica und ihr Bruder wieder an Werk machen, als sie nichtahnend in voller Montur vor das Gasthaus traten. Plötzlich verstummte die ganze Umgebung und starrte auf die Gnome. „Hab ich Klopapier am Schuh oder was ist hier los“ meinte Najica etwas genervt. Als die beiden merkten, das die Stände und Buden der Vortage abgebaut und alles seinem normalen Gang zu laufen schien, war es aber schon zu spät. „Das fest ist seit gestern zu Ende ihr Nasen“ brüllte ein aufgebretzelter Mann den beiden zu. „Ihr seht echt albern aus ihr zwei“. Dann machte er einen großen Fehler. Er lachte die Gnome aus. Mächtig großer Fehler. Gnome lacht man nicht aus. Das würde dieser Mann nun am eignen Leib erfahren, als die beiden Gnome aus dem Stand den Mann ansprangen. Miroka trat ihn gleichzeitg gegen beide Schienbeine während Najica von ihrem Bruders Schultern absprang und dem Mann ein Tritt genau unters Kinn verpasst. Die Geschwister landeten elegant auf ihren Füssen und klatschten sich in gewohnter Manier ab. Als sie sich umdrehten um nach dem Mann zu sehen, fiel der wie ein gefällter Baum Kerzengrade auf dem Steinweg von Goldhain. Najica schaut sich um, nimmt kurz anlauf und springt dem am boden liegenden Mann genau auf den Bauch, das der wie ein Blasebalg pustend ausatemd. Sie beugt sich zu ihm runter und sagt ihm ins Gesicht „Leg dich nicht mit uns Gnomen an. Ein Gnom kommt selten allein“. Leise kichernd dreht sich Miroka zu den anderen rumstehenden Leuten um und brüllt laut los „ Der hat uns grade beleidigt. Noch jemand ?“ Urplötzlich löst sich die Menge auf und geht ihren normalen Tätigkeiten nach.

Etwas später, als sich die beiden umgezogen hatten, legten sie ihre Verdienste zusammen und gingen damit in die Schmiede. Dem Schmiedemeister am Hosenbund ziehend. „Machst du uns dafür ein tolles Schwert ?“. Der Meister des Hammers schaut auf die Gnome, erinnert sich an den Vorfall von vorhin und muss nicht lange überlegen. „Für wen und welches soll es denn sein?“ Miroka meldet sich und wird sofort vom Schmiedemeister an das Schwerter Regal geführt. Die blinkenden und glitzernden Schwerten lassen die rechte Hand von Najica jucken und sie muss sich in der Hand kratzen. Solche schönen Schwerter kannte sie nicht aus der Nähe. Nach einigen Verhandlungen wurde man sich einig. Der Schmied nahm ein nagelneuen Eisenbarren und legte ihn ins Feuer. „DasSchwert ist in zwei Stunden fertig.“ Meinte der Schmied. „Dürfen wir zusehen“ fragte Miroka ganz aufgeregt. Der Schmied nickte zustimmend. Der Gnom starrte gebannt auf die lodernden Flammen und verfolgte wie der Schmied das Eisen im Ofen auf und ab bewegte. „Du ääh, das ist nix für mich. Ich geh raus an den See und angle ein wenig“ tippte Najica ihrem Bruder auf die Schultern. Mit einem „Ja Ja“ wurde sie kurz und knapp abgewimmelt. Der ist erstmal beschäftig, dachte sich Najica. Und so ging sie nach draußen und suchte sich ein Plätzchen an einem kleinen Tümpel direkt hinter der Schmiede. Sie enthedderte ihre Angelschnur, befestigte eine Köder am Ende und starrte auf die Wasseroberfläche. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, als ihr Bruder an ihr vorbei wetzte „Heiss, heiß , heiß, heiß, heiß“ brüllte er im vorbei rennen seiner Schwester ins Gesicht und mit ein Bauchklatscher verschwand der Gnom im Tümpel. Der Schmied kam keine Sekunde später aus der Schmiede sein Bauch haltend vor Lachen. Najica drehte sich zum Schmied um und wollte grade was sagen, als ihr Bruder sie nass triffend und in der Angelschnur verheddert zurückhielt. „Ich konnts mal wieder nicht abwarten Najica.“ meinte ihr Bruder noch immer nass triefend. Der Schmied winkte die beiden zu sich heran und entschuldigte sich für seinen Lacher. Aber Selbst die Gnomin musste leicht lachen, als sie über das eben passierte genauer nachdachte. Doch dann blieb ihr der Atem weg, als ihr Bruder das nagelneue Schwert vor ihren Augen schwang. „Na was sagste“. Najica musste überlegen wie sie es ihrem Bruder schonend beibrachte. „ Du hälst das Schwert am falschen Ende, Bruderherz“. „Ich bin ja nicht blöd Schwester, nur der Griff wurde grade erst rangeschmiedet“. Jetzt begriff die Gnomin.“Ach deswegen das... aaahhhhh“ fiel der Groschen.

Dann hielt der Schmied seine offene Hand hin. „Das macht dann 3 Goldstücke“ Najica sschute erschrocken zu ihrem Bruder und dann auf den teilweise umgestossenen Halter für lanzen und Spiesse. Da begriff die Gnomin. Also übergab sie dem Schmied das Gold und zählte laut vor als sie es in seine Hand legte „ Eins, Zwei, Drei“. Freudestrahlend und nach einigen weiteren Arbeitenschritten hielt Miroka stolz sein neues Schwert in der Hand. Er fuchtelte damit wie ein Kind stolz auf ein neues Spielzeug rum. Najica freute sich für ihn und ihr kullerte eine ganz kleinen Träne über die Wange. Aber nur eine gaaaaaaaaanz kleine.


Und beim nächsten Mal...

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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 30. Dezember 2011, 07:53

In der letzten Folge von „ Ein Gnom kommt selten allein“ sahen sie...

Freudestrahlend und nach einigen weiteren Arbeitsschritten hielt Miroka stolz sein neues Schwert in der Hand. Er fuchtelte damit wie ein Kind stolz auf ein neues Spielzeug rum. Najica freute sich für ihn und ihr kullerte eine ganz kleinen Träne über die Wange. Aber nur eine gaaaaaaaaanz kleine.


Sein Schwert polierend sassen die Geschwister im Gasthaus und aßen etwas, als plötzlich ein Wache von Sturmwind reingepoltert kam „Alle Mann hergehört. Marshal McBride sucht mutige Kämpfer die sich uns anschliessen. Wir wollen ….“

„ACHTUNG“ brüllte plötzlich ein Riese von Kerl, ein Offizier der Wache, im Eingang des Gasthauses. „Soldat, reißen sie sich zusammen“. Der Soldat salutierte etwas zitterig und verliess das Gasthaus. „Männer ? Der Hogger wurde im Wald von Elwynn gesichtet“ Ein Raunen ging durch den Raum. Also wurden Najica und Miroka hellhörig und fragten „Hogger ? Nie gehört von dem...“. Unglaubig wurden die Gnome angeschaut, als ob sie etwas falsches gesagt hätten. Der Offizier ging vor Rüstung polternd auf die beiden Gnome zu und begann zu erzählen, dass der Hogger eine Bestie sein, ein Schlächter. Abends und nachts höre man sein Geheule und am darauffolgende Tage fände man nur Tierkadaver. Während der Offzier dies erzählte kam er den Gnomen immer näher und näher, als wollte er ihnen durch seine Nähe die Bedrohlichkeit verdeutlichen. Als er nur noch einen Schritt entfernt war, holte er zum letzten Satz aus. „Diese Bestie muss aufgehalten werden“.

Najica 's Augen fingen an zu tränen. „Na hast wohl Angst bekommen“ brüllte sie der Offizier ins Gesicht. Najica schüttelte den Kopf und sagte nur trocken „Der nicht, aber das tot Tier da zwischen ihren Zähnen muffelt“ Die Gnomin fächerte sich frische Luft zu. Ihr Bruder fing lauthals an zu lachen und stimmte damit auch die Anderen Gäste an ihm gleich zu tun. Der Offizier fing auch an zu lächeln, verzog dann die Miene zurück. „RUHE“ brüllte er plötzlich los und das Gelächter verstummte augenblicklich, nur Miroka lachte noch immer. Ein strenger Blick des Mannes liess allerdings auch ihn verstummen.

„Also schön“ plusterte sich der Offizier vor den beiden Gnomen auf. „Wenn ihr es schaffen solltet den Hogger vor uns zu erwischen, geb ich dir das hier.“ Die Augen der Gnomin wurden plötzlich riesengroß. Ein wunderschöner Dolch glänzte vor ihren Augen, mit einem aus Hirschhufe gemachten Griff und einer Mithrilklinge, die fast seidig im Licht schimmerte. Miroka verdrehte die Augen als er sah, das seine Schwester fast vorne vom Stuhl fiel. Er schnibbte mit den Fingern dierekt vor ihrer Nase bis sie wieder zu Sinnen kam. „Und was wenn wir es nicht schaffen“ fragte der Gnom. Der Offizier überlegte nicht lange“ 6 Monate Dienst in der Armee von Sturmwind als Kartoffelschäler.“ Miroka wollte grade mit seiner Schwester verhandeln, doch ein „Geritzt“ aus ihrem Munde besiegelte den Deal. „Abmarsch Männer“ brüllte der Offizier in den Raum und drehte sich nochmal zu den beiden Gnomen um „Und wir sehen uns dann in der Küche“

„Oder auch nicht“ brüllte Miroka dem Mann hinterher, als der stampfend das Gasthaus verlies. DerGnom guggte nur seine Schwester an. „Was war denn das eben“ Najica schaute noch immer dahin wo eben noch der Dolch war. „War das nicht ein schöner Dolch ? „ schaute sie ihren Bruder mit Kulleraugen an. Ihr Bruder nickte nur. So war seine Schwester zu nichts zu gebrauchen. Wie benebelt lief sie neben ihm. Platsch machte es plötzlich und Najica war pitsche nass von oben bis unten. „Hast du sie nich mehr alle“ schrie sie ihren Bruder an. Doch der drehte sich nur um und ging Richtung Gasthaus. Nasstriefend ging ihm Najica hinterher.

„Da müssen wa lang“ Meinte Miroka zu seiner noch immer sauer drein blickenden Schwester. Als er losmarschieren wollte, blieb sie noch stehen. „Was iss jetze wieder. Willste den Dolch nu oder nich“. Begleitet von einem flitsch-flatsch Geräuch was Najicas nasse Schuhe machten gingen die Gnome Richtung Westen in richtung Westfall, dahin wo man den Hogger das letzte Mal gesehen hatte.


Und beim nächsten Mal....

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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 7. Februar 2012, 18:08

Neulich bei „ein Gnom kommt selten allein...“

...liessen sich unsere Gnome auf eine Wette ein mit einem Offizier der Stadtwachen von Sturmwind. Wer zuerst den gefürchteten Hogger erlegt bekommt einen Dolch von unsagbarer Schönheit.


Ziiipp, ziiip machte es als die beiden Gnome am Lagerfeuer sassen. Najica schärfte ihren nagelneuen Dolch und Miroka konnte kaum noch hinsehen, wie seine Schwester dieses kleine etwas von Messer an einem Wetzstein scharf schliff. „Wenn du so weitermachst ist bald keine Klinge mehr am Griff, Najica... Najica....Najicaaa.

„NAJICA“ stubbste sie ihr Bruder aus den Träumen. „Komm hoch, die Sonne geht schon auf“. Najica schaute sich um und griff sich an den Gürtel. „Verdammt und zugenäht“ murmelte sie laut. Ihr Bruder Miroka schüttelte den Kopf. „Hast du schon wieder von dem Ding geträumt“ fragte er. Najica nickte nur leicht enttäuscht, als sie an ihrer Hüfte ins leere griff. Aber ein Schulterklopfer ihres Bruder liess sie wieder neuen Mut schöpfen. Also löschten sie das Lagerfeuer und kehrten zurück auf den Hauptweg Richtung Westfall. In der Ferne konnte man einige Türme aus Stein erkennen und so beschleunigten die beiden Geschwister ihre Schritte „ Da die Garnison. Wir sind da.“ hüpfte Najica fast überschwänglich den Türmen in der Ferne entgegen.

Wenige Augenblicke später standen sie vor den riesig wirkenden Steintürmen, die an Wachtürme Sturmwinds die beiden erinnerten. Vielleicht war das ja so gewollt. Als die beiden sich etwas genauer umschauten, erblickten sie die Standarte der Stadtwache von Sturmwind und den Offizier mit dem sie gewettet hatten. Als der die beiden Gnome erblickte, kam er schnurstracks auf die beiden zugestürmt. „ Wenn ihr so Kartoffeln schält wie ihr wandert, werden einige von meinen Soldaten ziemlich abnehmen“ brüllte der Offizier laut, damit es seine Untergebenen auch mitbekamen, wie er die beiden auslachte. Najica und Miroka schauten sich an und fingen an zu kichern. Der Gnom trat an die Seite und sagte so lau er konnte „ Wäre vielleicht nicht das schlimmste was denen passieren könnte. Dann würden die Fettwülste zwischen den Rüstungsplatten entlich mal verschwinden und die Rüstung könnte ihren Zweck mal wieder erfüllen.“ Das Lachen verstummte urplötzlich, als die beiden Gnome sich gegenseitig abklatschten. „Treffer – versenkt“ meinte Najica trocken.

Unverständliches brubbelnd zogen sich der offizier und die anderen Stadtwachen in die Garnison zurück. Da entdeckten die beiden Geschwister ein Plakat, das dort hing. Ein großes Bild vom Hogger prankte dort an der Wand und darunter stand eine Belohnung von 500 Goldstücken, für denjenigen, der es schaffen würde den Hogger zu töten. Natürlich hatte der Offizier nichts davon erwähnt, was die beiden stutzig machte. Also rissen sie das Plakat von der Wand ab und machten sich auf den Weg in Richtung Wald.

Das Schwert gezogen, den Knüppel griffbereit schlichen die beiden Gnome in geübter Manier durchs Unterholz. Jedes Knacken und knirschen würde in Augenschein genommen und untersucht. Aber auch nach mehreren Stunden der Suche blieben die beiden ohne Hinweise auf eine Pfärte des Hogger. „Wenn der doch so großer sein soll, wo steckt der dann...“ fragte Miroka seine Schwester, die aber auch nur den Kopf schüttelte. „Ich meine, wo wäre ich wenn ich der gemeinste und gefährlichste...

Mitten im Satz hielten beide plötzlich inne. Ein lautes Heulen war aus der Ferne zuhören und es war keine Kojotengeheul aus dem angrenzenden Westfall. Also schlichen beiden Gnome weiter sachte durchs Unterholz. Plötzlich rochen sie brennendes Holz. Sie folgten dem Geruch und standen kurz vor einer kleinen Lichtung, wo im Schein des Lagerfeuers eine Gestalt rumstiefelte und dem Bild auf dem Plakat zum verwechseln ähnlich sah. „Das isser, das isser“ flüsterte Najica ihrem Bruder zu, schon in Vorfreude auf ihren neuen Dolch. Das konnte nur das gesuchte Untier sein. Beschreibung und Gegend stimmten und einige Tierüberrest lagen am Lagerfeuer rum. Aber Moment mal zog Miroka seine Schwester zurück. „Was ist denn“ fragte sie ihn ungläubig dreinblickend. Ihr Bruder deutete auf das Lagerfeuer, dann wieder auf das Plakat und die Bestie. Najica guggte hin und her. „Was ist“. Miroka verlor langsam die Gedult. Er zeigte aufs perfekt aufgestellte Lagerfeuer auf das aufs genauste gezeichnete Bild des angeblichen Hogger. Doch Najica kapierte noch immer nicht. Also flüsterte ihr ihr Bruder zu „Sachmal stehst du aufm Kupferdraht heute ? Das ist nur gestellt. Der iss nich echt. Kuck dir das perfekt aufgestellte Lagerfeuer an.“ Jetzt fiel es auch Najica auf. Also gingen die beiden Gnome leicht in Deckung und warteten ab.

Einige Minuten vergingen als plötzlich ein lautes „BrrrrrrrrrrrBrubbs“ durch den Wald hallte. Najica schaute erschrocken ihren Bruder an, doch der wigelte gleich ab. Dann stöhnte der vermeintlich Hogger auf einmal los und stand vom Lagerfeuer auf. „Boah Wasn das für Teil... „ sagte der Hogger auf einmal. „Der Erbseneintopf gehört aber verboten“ sagte er weiter. Dann griff er sich an den Kopf und nahm die Haube vom Kopf ab. Zum Vorschein kam der Offizier, mit denen die Gnome gewetten hatten, und atmete tief durch. „Aaaahh schon besser“ brummte er nur kurz. Jetzt konnte Najica nichts mehr halten und ihr Bruder griff ins Leere als er sie zurückhalten wollte.

Sie Lügner und Betrüger peitschte sie aus dem Gebüsch hervor. Der Offizier wusste nicht wie ihm geschah, als er längst nach hinten überfiel vor Schreck. Miroka kam keine zwei Schritte hinter seiner Schwester mit gezogenem Schwert aus dem Busch. „ Wie lange seit ihr da schon“ fragte der erschrockene Offizier. „Lange genug um sie und ihre Verkleidung zu entdecken und kurz genug um der Gaswolke zu entfliehen“ erwiderte Najica schnippisch „ Das ist voll unfair und voll gemein „ wetterte die Gnomin gegen den Menschen, während der sich versuchte wieder halbwegs aufzurappeln. Das gehört alles zur Strategie“ versuchte sich der Mann rauszureden.

Miroka zog seiner Schwester am Ärmel, doch die zückte ihren Arm wieder nach vorne und wetterte weiter. „Wie sollen wir denn so gewinnen, wenn sie mit unfairen mitteln spielen“ wollte sie wissen, als ihr Bruder sie erneut am Ärmel zog. Doch wieder zückte sie den Arm los. „Es ist eine Art Falle für den Hogger. Wer hat gehant das ihr hier auftauchte“ brüllte der Offzier Najica entgegen die sich ihrem Arm wieder aus den Fingern ihres Bruder zerren musste. „Sie können wohl auf faire Weise nicht gegen und Gnome gewinnen was“ entgegnete die leicht sauer werdenden Najica, weil ihr Bruder sie zum wiederholten Male am Ärmel zog und festhielt. Genervt und völlig frustriert dreht sich Najica zu ihrem Bruder um und blöckt ihm ein „Was denn“ entgegen. Als sie sieht das ihr Bruder starr in den Wald guggt fragt sie mit etwas ernsterer Stimme nochmal „Hey Wasn Los ?“

Miroka guggt zum Lagerfeuer, zum Offizier und seiner Verkleidung. Dann schaut er Najica an. „Sagen sie Wachtmeisterchen. Wieviele von diesen Verkleidungen haben sie gesagt haben sie ?“ fragte Miroka noch immer starr blickend. „ Nur die Eine. Warum ?“ Plötzlich schauten Najica und der Offizier in die selbe Richtung wie Miroka.


Und in der nächsten Folge...

Hmmm heute mal ohne Vorschau. Ich glaube ihr wisst schon was da passiert oder ? Wenn nicht, dann verpasst nicht die nächste Folge von „ Ein Gnom kommt selten allein...
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