Ein Gnom kommt selten allein

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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 4. Juli 2017, 16:21

Shego sitzt Gedanken verloren in ihrer Kammer und starrt auf das Pergament, dass sie von der MagierSanktum bekam. Die Worte klingeln ihr noch immer in den Ohren. Sie brauchte das Schriftstück nichtmal lesen. Das hatte sie nun schon einige Male gemacht. Ungläubig zog sie ihre Schublade in der Kommode auf, schob das Pergament rein und knallte die Schublade wieder zu.

"Wasn los Bohnenstange" stand Najica an einen Stockfisch knabbernd in der Tür. "Ach nischt duuu" erwiderte die Magerin nur knapp. "Haste Lust mich zu begleiten. Ich will mein Papps auf dem Friedhof besuchen". Die Gnomin nickt, noch immer am Stockfisch knabbernd. "Kann Miro mitkommen ?" fragte sie dann noch schmatzend und Shego nickte. "Miiiirroooooo" brüllte Najica durch die Hallen, dass Shego die Ohren klingelten und verschwand auf dem Flur. Shego nahm ihre Tasche und folgte der Gnomin.

Am Friedhof zu Sturmwind angekommen hielten die Gnome einen kleinen Abstand zu Shego, damit sie das Grab ihres Vaters ein wenig zurecht machen konnte. Es war schon ein bisschen zugewuchert. Shego schämte sich auch sichtlich dafür. Eine Giesskanne Wasser hier, ein wenig Unkraut zupfen da und das Grab sah wieder tiptop aus. Die Gnome sassen etwas abseits und beobachteten die Gegend. Friedhöfe waren nunmal nicht ihrs.

Dann hörten die Gnome plötzlich, wie Shego anfing zu reden. "Mit wem redet denn die Bohnenstange da" suchten die beiden Friedhof ab, sahen jedoch niemanden weiter. "Du ich glaub die redet mich sich selbst" wand nun Miroka ein. "Und antwortet sie sich auch ?" fragte nun seine Schwester", doch Miroka zuckte nur mit den Schultern. "Was wees denn ich". Dann kam Shego auf die beiden Gnome zu. Sie hatte ein paar Tränen in den Augen, die sie versuchte noch rasch wegzurubbeln.

"Alles ok, Bohnenstange ? fragten nun fast zeitgleich die beiden Gnome. Shego lächelte nur. "Alles ok. Ich hab nun eine Lösung für mein Problem. "Miroka fragte ganz unverblühmt. "Mit wem hast'n du da gequatscht" und prompt boxt ihn seine Schwester auf den Arm. "Wasn ?" fragt er sie nun und Najica boxt ihn darauf hin gleich nochmal. "Schon gut du" meinte Shego nun. Ich hab mit mein Papps gesprochen und der hat mir geholfen das Problem zu lösen". Shego deutet den Gnomen zu gehen. "

"Die iss doch baller baller" meinte nun Miroka zu seiner Schwester sich umschauend auf den Friedhof. Najica überlegt kurz und zupft Shego dann an der Robe. "Du was meinste denn, Bohnenstange", doch Shego lächelte nur die beiden Gnome an, beugt sich dann vor und drückt sie beide.

"Ich sag doch baller baller" meint nun Miroka nochmals als sich die drei zurück nach Hause aufmachen.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 26. August 2019, 17:45

ich hatte heute ein wenig Zeit und b ei dem schönen Wetter sass ich draussen auf dder Terasse und wusste nichts mit mir anzufangen. Da erinnerte ich mich an die schöne Andacht von letzten Samstag mit Lillie in der Kathedrale. Und schwubbs wusste ich was ich mache

Die Gnome sind wieder daaaa..... :twisted: :twisted: :twisted:


Najica und ihr Bruder Miroka schlendern durch die Strassen von Sturmwind. Vor ihnen mit ziemlich schnellen Schritten geht Lillie. Sie trägt ihre Priesterrobe und ist völlig in Gedanken versunken, ja spricht sogar laut vor sich hin. „Weiß denn die Bohnenstange nicht, dass wir Gnome vier Schritte machen müssen, wenn die nur einen machen“ hächelt Miroka hinter Najica her.

Als Lillie in Gedanken verloren immer näher den Rand zum Kanal kommt und anscheinend überhaupt nicht darauf achtet, spurtet Najica los und zieht der Priesterin an der Robe. Die bleibt apruppt stehen. „Hm was ?“ fragte Lillie überrascht die Gnomin Najica. Doch diese deutet nur vor Lillie, die einen Schritt später vermutlich im Wasser des Kanals gelandet wäre.

„ Man wasn los mit dir Bohnenstange“ fragt Miroka nun die Priesterin. „ Es muss alles perfekt sein heute bei der Andacht“ antwortet darauf Lillie. „Heute kommen ganz viele Neulinge und auch Gäste von ausserhalb. Ich bin ein wenig nervös“ flüstert nun die Priesterin. Najica winkt ab „ Du machst das schon“ und zeigt einen erhobenen Daumen. Lillie ist sichtlich erleichtert.

Das ändert sich jedoch, als die drei den Kathedralenplatz erreichen. Dort sind jede Menge Menschen, Elfen Dreanei und viele andere, die vor der Kathedrale anstehen. Eine Frau kommt auf Lillie zugerannt. Sie hat ebenfalls eine weisse Robe an. „Lillie“ winkt sie „ da bist du ja. Wir haben uns schon.... gut das du nun da bist“ umarmt die Frau kurz Lillie. „Wer sind dein Freunde ? „ fragt sie nun gen den Gnomengeschwister. Miroka schaut verwirrt zu Lillie, dann zu Najica. „Warum schaut sie uns an, wenn sie doch Lillie fragt“ flüstert er zu Najica, doch die stubbst ihn nur an.

„Das sind meine Begleiter und Beschützer heute. Najica und ihr Bruder Miroka“. Die beiden Gnome grinsen kurz. „Wir warten hier Lillie“ sagte Miroka als die Priesterin schon auf den Stufen war. Die beiden Gnome setzten sich auf eine Bank in der Nähe der Kathedrale und packten ein kleines Paket aus. „Hmm lecker Käsebrot mit Marmelade“ sabberte die Gnomin. Als der Platz sich langsam leerte und die Leute in die Kathedrale verschwanden, sassen die beiden noch immer auf der Bank.

Plötzlich baute sich eine Person vor den beiden Gnomen auf. Die Beiden schauten auf. Eine Stadtwache von Sturmwind. „Hallo Wachtmeisterchen“ begrüsste Najica den in einer glänzende Rüstung steckenden Mann. „Darf ich fragen, was sie hier machen“ fragte die Stadtwache. Najica und Miroka schauten sich an, grinsten und nickten dann beide. „Sie dürfen fragen“ ergänzte Miroka noch. Sichtlich verwirrt warteten nur die Gnome und die Wache, dass jemand antwortet. „Na was ist denn jetzt“ meinte Miroka nun zu der Stadtwache.“ Ich dachte sie wollten fragen...“ und wieder stubbste ihn seine Schwester. „Aah Witzbolde,was ?“ polterte nun die Stadtwache los.

„Nein, Wachtmeisterschen, Ich bin Najica und das ist mein Bruder Miroka.“ meinte Najica nun mit einem leichten Ton vom Sarkasmus. „Und wir sind Gnome“ ergänzte Miroka noch schnell. Die stadtwache wurde nun ernster. „Papiere !“ brüllte er die beiden nun an. „Ihre oder unsere“ fragte nun Miroka. „Warum sollte ich ihnen meine Papiere zeigen“ fragte nun die Stadtwache, merklich die Geduld verlierend. „Das haben wir uns auch grade gefragt ?“ ergänzte nun Najica. Die stadtwache war nun sichtlich genervt. „Ihre Papiere, sofort !“ brüllte er sie nun an.

„Gibt es ein Problem, Wachtmeister“ erklang nun eine sanfte, weibliche Stimme hinter der Stadtwache. Dieser drehte sich leicht erschrocken um. „Gehören die beiden Individuen zu ihnen, Miss“ fragte er nun die Frau. Miroka legt seine Hand an den Griff seines Schwertes „ Wen meint der mit …“. Najica stellt sich vo ihren Bruder und hebt die Hand gen Stadtwache „Noch son Spruch, Schienbeinbruch“ pöbelt nun Najica zurück. „Hey ihr zwei. Benehmt euch. Sonst gibt’s keine Schüssel auslecken vom Kuchenteig“ Nun konnten auch die Gnome endlich die Frau erkennen. Es war Lillie, die grade aus der Kathedrale kam. „Die beiden gehören zu mir, Wachtmeister“ erklärte sich nun die Priesterin und schob sich zwischen den Gnomen und der Stadtwache. „Also wenn das so ist Miss Lillie, konnte doch keiner wissen“ erklärte sich nun die Stadwache. „Einen schönen Tag noch“ salutierte die Stadtwache leicht vor Lillie. Die Gnome waren sichtlich beeindruckt.

Auf dem Heimweg zurück zu Lillies Haus am See spazierten die Gnome wieder an der Seite der Priesterin, die noch immer sichtlich aufgeregt von der Andacht erzählte. Und auch dieses Mal zerrte Najica wieder an Lillies Robe, sobald sie den Kanalrand zu nahe kam. „Hm was ? Oh ach ja...“ und dann plauderte Lillie weiter. „Was hast du angestellt Miro ?“ fragte Najica ihren Bruder „ die hört garnicht mehr auf zu reden“. Miroka schaut erschrocken zu der noch immer erzählenden Lillie nach oben.

„Ich habe nur gefragt, wie es gelaufen ist“
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 18. November 2019, 18:30

Vorsichtig treten Najica und ihr Bruder Miroka aus dem Nether, der sie von Sturmwind in die Hafenstadt von Boralus teleportiert hat. Noch ein wenig benommen taumeln die beiden Gnome in dem Vorraum herum. Najica schaut hinter sich und erkennt einen großen, blauhäutigen Dreanei, der ebenfalls aus dem Portal tritt. Sich kurz umschauend tritt auch er bei Seite. Danach flimmert es kurz am Portal und eine junge Frau tritt hindurch.

Sie schaut auf die taumelden Gnome und lächelt etwas. „bei euch alles ok, ihr zwei“ schaut sie dann doch etwas besorgt. Der große Dreanei fängt an zu lachen, als er die taumelnden Gnome vor sich sieht. „Cule, gib ihnen doch einen Moment“ bittet die Frau den Dreanei. Najica hält sich an einem Stuhlbein fest, während ihr Bruder es aus den Schuhen hebt und er etwas unsanft auf dem Hosenboden landet. Als die Frau das sieht muss auch sie ein wenig kichern. „hey Shego, gibt ihnen doch einen Moment“ äfft Culexas nun Shego nach.

Nach wenigen Momenten fangen sich die Gnome und ihre Augen hören auf sich im Kreis zu drehen. „ Man was für ein Spass. Nochmaaaallll...“ brüllt Miroka die Magierin lachend an. Najica ergänzt schnell „ aber nicht in so naher Zukunft bitte“. Ihr Bruder erwidert darauf nur kurz „Spassbremse“ und muss sich kurz weg ducken, als Najica ihn wieder boxen will. „Haaa daneben“ spottet er. Als die Vier dann den Vorraum verlassen und eine Brise frische Seeluft die Nasen der Gnome umspült, atmen sie tief ein „Aaachhhh, Frische Seeluft“

„Hey Culexas“ ruft ein Händler vom Steg und winkt dem großen Dreanei zu sich. „ Jetzt schau dir diesen Prachtburschen an.“ Ein riesigen Fisch hält er hoch, quasi dem Dreanei direkt vor die Nase. „Einpacken“ sagt Cule nur knapp und klimpert einige Goldmünzen über den Tresen. Während Cule sich sein nächstes Mahl über die Schultern wirft, schlendern die Gnome und Shego weiter durch die Ladenpromenade. Als sie einen Schuhhändler sieht, spurtet Shego los. „Ich brauch dringend neue Schuhe“.

Die Gnome schauen sich an. „klar so wie die loswetzt, nutzen sich ja ihre Schuhe schneller ab“ Culexas schliesst zu den Gnomen auf und schaut sich um. „ Wo issn Shego ?“ fragt er die Gnome. Miroka deutet auf den Schuhhändler und sieht, wie Shego wild gestikulieren neue Schuhe vor einem Spiegel anprobiert. Darauf antwortet Cule nur „Wieso war mir das klar“ und senkt leicht den Kopf schüttelnd. Als Shego endlich ein passendes paar Schuhe gefunden hat, folgt sie den voraus gegangenen Gnomen und dem Dreanei.

„Hey schaut mal...“ schreitet Shego an den Gnomen und dem Dreanei vorbei. „ Na was sagt ihr ? Die stehen mir doch oder ?“. Culexas hindert schlagartig die Gnome eine Antwort zu geben. „Das ist ne Fangfrage, nicht antworten“ Die Gnome lachen los und Shego schmollt ein wenig. „Lasst uns doch eine Pause machen“ deutet Shego auf einige freistehende Tische, die zu einem Restaurant gehören. Die Taschen und Tüten ihrer Einkäufe stapeln sich an den Tischenden.

Satt und zufrieden sitzen die Vier noch immer am Tisch. „ wollt ihr noch ne Runde zu trinken ? „ fragt Shego die anderen und erntet von jedem ein Nicken. „Oki, bin gleich wieder da“ springt die Magierin auf und geht in Richtung Tresen, der leicht abseits liegt. Als Shego nach einigen Minuten noch immer nicht wieder zurück ist, wundern sich die Drei. „Wie lange kann es denn dauern ein paar Getränke zu bestellen und herzubringen“ meint Najica „hab doch Durst“. Miroka zuckt mit den Schultern. Da Culexas näher an der Wandecke sitzt, kippelt er kurz mit dem Stuhl zurück und schaut um die Ecke. „Ich wird ja nicht so schnell mit Getränke rechnen“ kippelt der Dreanei an den Tisch zurück.

Fragend schauen ihn die Gnome an. Doch der zeigt nur den Gnomen, dass sie doch selbst schauen sollen. Najica und Miroka schauen vorsichtig ums Eck. Da erspähen sie Shego am Tresen wie sie albern kichernd mit einem Seemann in Uniform rumalbert. „ Ja toll, die fällt also aus.“ meint Najica „Und wie kommen wir jetzt zurück nach Sturmwind“
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 26. Dezember 2019, 17:10

Najica und ihr Bruder Miroka trotten durch Eisenschmiede. Vor ihnen laufen die anderen Nebelwanderer. Sie haben sich rausgeputzt und sehen richtig gut aus. Sogar Culexas hat sich rausgeputzt. Er ist ja eher der praktische Typ. Genauso wie die beiden Gnome. Aber Shego und Lisa bestanden daruf dass sie sich was „hübsches“ anziehen.

„Hör auf daran rumzuzubbeln. Du machst es noch kaputt“ haut Najica ihrem Bruder auf die Finger. Dieser zerrt sich den hohen Kragen mit der Kravate vom Hals. „ Boah das' voll enge“ röchelt er gekünstelt. „Du Baby. Ich muss ein Kleid tragen und hab ne Schleife im Haar. Wer von uns ist wohl schlimmer dran“ entgegnete ihm nun Najica. „Du siehst aber echt toll auch Schwesterherz“ meinte Miroka dann und musst kurz einen Schwung von Najicas Arm ausweichen.

„Jetzt trödelt doch nicht so“ ruft Lillie den Gnomen von weiter vorn zu. „Altvater Winter wartet doch schon auch uns.“ Fast zeitgleich antowrten die Gnome dann „Ja Jaaaa“ und legen etwas Tempo zu. Als sie dann in der Nähr der Bank von Eisenschmiede immer mehr Leute treffen und ihnen lecker Düfte um die Nase schweben, schliessen die beiden dann zu den Anderen auf und staunen nicht schlecht. Über all schön geschmückt. Hier und da ein paar geschmückte Bäume.

„Hier drüben“ winkt Shego alle zu sich. „ich hab uns schon mal ein Platz in der Warteschlange reserviert. Verdutzt schauen Najica und Miroka dich um. „Gibs hier was umsonst oder warum stehen die Leutz hier so an.“ fragt Miroka. „Hier gibt’s gleich Geschenke“ tippelt Argris aufgeregt auf der Stelle. „Ich wünsch mir den Braumaster 2000. Der soll...“ doch weiter kam er nicht, denn er war der nächste an der Reihe und eine kleine Gnomin, festlich gekleidet, führte Argris ans Ende der Warteschlange.

Als Najica und Miroka endlich freie Sicht hatten, klappte fast beiden zeitgleich ihr Kinn runter. Vor sich sahen sie reichlich geschmückte, kleine Bäumchen, blinkende Lichter und einige Gnome in Festtagskleidung. Und dann viel ihr Blick auf Argris. Er stand vor einem, auf einem Stuhl sitzenden Mann und gestikulierte wild. Der Mann lacht laut und streichte sich mit der Hand über seinen dicken, langen weissen Bart. Und immer wenn erlachte, wankte sein dicker Bauch, der unter einem Roten Mantel versteckt war.

Plötzlich bekamen die beiden Gnome einen Schubbs von hinten „Ihr seits dranne“ schubbste die beiden Shego nach vorne. Etwas nervös gingen die Beiden auf den Mann zu. Najica und Miroak fühlten sich etwas unsicher. Immerhin durften sie ja ihre Waffen nicht mitnehmen. Sich nackt fühlen wäre wohl der Ausdruck, nach dem Najica grad suchte. Als die beiden vor dem Mann stehen, wissen sie nicht so recht was sie sagen sollen, doch der Mann beugt sich nur nach vorm und lächelte.

„Das sind Najica und Miroka Altvater“ meinte eine der Gnome, die an der Seite standen. „Mahlzeit“ salutierte kurz Miroka dem Mann zu. Nur Najica blieb still. „Sie ist schüchtern wie“ meinte der Mann zu Miroka. „Neee“ winkte er jedoch ab „ Sie schätzt nur grade ihre Stärke ein und lotet ihr Schwachpunkte aus“. Der alte Mann fing lauthals an zu lachen, dass sein ganzer dicker Bauch anfing zu wackeln. „Na ihr seit mir ja ein paar“ sagte er dann ernster. „Aber artig wart ihr diesem Jahr nicht oder ?“ fragte er dann sich nach vorn beugend. Najica war noch immer still, doch Miroka konterte „ Och ja wir tun unser bestes“. Der alte Mann fing wieder lauthals an zu lachen. „Eure Freunde berichten mir von euren guten Taten in den letzten Monaten im Hause der Nebelwanderer.“ Najica bricht endlich ihr Schweigen „Sie haben uns ja aufgenommen. Also tun wir was wir können“ Darauf hin tätschelte der alten Mann Najica im Gesicht.

„Ihr seit zwei Brave und für Brave wie euch gibt’s natürlich auch Geschenke.“ Najica und Miroka schauten sich verdutzt an. „Dann euch viel Spass mit euren neuen Spielsachen“ Eine weitere Gnomin nahm die beiden dann an die Hand und führte sie an die Seite zu einem gigantischen Tannenbaum. „Hier sind eure Geschenke“ deutet dann die Gnomin auf zwei große Pakete. Darauf standen eindeutig ihre Namen und beiden griffen sie zu.

Etwas später... Die Nebelwanderer sitzen gemütlich in einer Taverne und unterhalten sich bei jede Menge Met lautstark. „Wo stecken eigentlich Miroka und Najica“ fragt dann Lillie plötzlich. Culexas schaut kurz zur Tür raus. „ Jop die spielen noch immer mit ihren neuen Krach Bumm Panzern“ Dann setzt er sich wieder zurück an den Tisch und nimmt eine kräftigen Schluck Met.



Meine Lieben. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und es gab reichlich Geschenke. Da nun das Jahrzehnt zu Ende geht, dachte ich mir, send den Lieben doch noch mal schnell einen kleinen Gruß in dem ich die Gnome nochmal auf die Pirsch schicke. Ich hoff euch gefällt die kleine Geschichte ein wenig. Die Brown's wünschen euch und euren Lieben einen guten Rutsch ins neue Jahr(zehnt), feiert schön, kommt gesund rüber und auf eine neues Jahrzehnt in Azeroth.

LG Die Shego.
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Re: Ein Gnom kommt selten allein

Beitragvon Shego » 25. April 2020, 06:36

Die ersten Sonnenstrahlen eines neuen Morgens kämpfen sich durch das Blätterwerk der großen Bäume im Wald von Elwynn. Najica sitzt am Eingang des Gildenhauses der Nebelwanderer und starrt gedankenverloren in die Leere. Ihr Bruder Miroka kommt grad aus der Küche und sieht seine Schwester dort sitzen. Leise versucht er sich an sie anzuschleichen. Die Hände nach vorne gestreckt um Najica zu kitzeln. Das kann sie auf den Tod nicht ausstehen. Er ist schon auf zwei Schritte an ihren Rücken heran gekommen und wähnt sich siegessicher.

„Wenn du dich schon versuchst anzuschleichen, Miro, dann futter nicht vorher die Fischbrötchen von Cule“ dreht sich Najica um, sich frische Luft zuwedelnd. „Ooooch das eine Knoblauchfischchen kannst doch unmöglich riechen“ meinte Miroka. Doch die grinst nur. „Was machst du grade“ fragt er seine Schwester. Najica deutet mit einem Nicken gen Kräutergarten. „Shego zupft Unkraut“

„Auaaaa, eyyyyy“ Hält sich Najica plötzlich den Arm. „Bist du doof mich zu boxen ?“ schaut sie ihren Bruder böse an. Doch der reagiert ganz entspannt. „Wenn der andere schwindelt, darf ich ihn boxen, weisst noch ?“ fragt Miroka. „ Und wo soll ich deiner Meinung nach geschwindelt haben“ fragt nun eine verwirrt schauende Najica. „Shego“ antwortet Miroka und erntet ungläubige Blicke von seiner Schwester. „Shego kann nicht Unkraut zupfen im Garten, weil sie grade in der Küche ist und Geschirr spült“

„Auuaaa mann eyyyy“ brüllt nun Miroka los. Najica hatte ihn nun geboxt. „Jetze hast du aber geschwindelt Bruderherz.“ meint Najica nun. „Also schön“, meint nun die Gnomin“ Wer steht da drüben im Kräutergarten und zupft Unkraut“ und deutet einige Schritte weiter. Miroka traut seinen Augen nicht. Shego kniet dort zwischen Kräutern und Gemüse, zupft und jätet Unkraut.

„Ich bin doch nicht bekloppt“ merkt Miroka an, greift Najica am Arm und zerrt sie Richtung Küche. „Und wer bitteschön ist das dann ?“ Najica schaut um die Ecke und sieht Shego, wie sie sich grade ihren nassen Hände abtrocknet. „Guten Morgen ihr Zwei“ winkt sie kurz rüber, als sie die beiden Gnome in der Tür stehen sieht. Najica und ihr Bruder hasten wieder nach draussen. Dort kniet immer noch Shego zwischen den Pflanzen. Als sie die Gnome bemerkt, winkt auch sie den beiden zu. „Werd ich langsam dumm“ meint Najica. „Zwei Shegose ?“

„Na ihr beiden“ meint jemand und tätschtelt Najica's Kopf. Es ist noch eine Shego, die einige Bücher aus der Lesestube auf die Kommode ablegt. „Die sind aus der Bibliothek zu Sturmwind. Bitte nich dreckig machen ja ?“ verschwindet diese Shego wieder in der Lesestube. Miroka und Najica schauen sich verwirrt an. „Was geht hier vor“ brüllt Najica laut nach draussen als eine der Shego's noch immer im Kräutergarten ist.

„Wer brüllt denn hier so rum“ kommt eine Shego aus der Bibliothek und fast zeitgleich eine zweite aus der Küche. Najica wedelt nur gestikulieren von links nach rechts, nach draussen. „Wer was und überhaupt“ fragt Najica. Miroka grinst leicht. Er hatte mal Recht und Najica nicht. Das gefiel ihm, aber nur kurz. Najica war sichtlich nervös. Ihr Hände langen schon nach den Griffen ihrer Dolche.

„Jetze beruhigt euch doch erstmal, meinte nun die dritte Shego, die von draussen reinkam, was der Nervosität von Najica nicht förderlich war. „Wer ist Shego, also die Richtige ?“ fragte sie nun. Die drei Shego's deuteten nun ein eine vierte Shego die grade die Treppe runterkam. „Guten Morgen ihr...“ „ Komm mir nicht so Bohnenstange“ unterbrach sie Najica. Shego, die echte Shego, trat an die Gnome, sprach kurz ein paar unverständlich Worte und die anderen drei Shego's verschwanden schemenhaft. „Das ist ein Zauber“ meinte sie nun. „Es hilft mir ein wenig im Haushalt.“

Najica beruhigte sich nun und entspannte wieder. „Kann das jeder Magier“ fragte Miroka. Doch Shego schüttelte nur den Kopf. „Nein. Nur Großmeister können sich duplizieren. Lisamarie kann das übrigends auch." Najica war nun etwas erstaunt und verwirrt zugleich. Aber mit der Antwort konnte sie ganz gut Leben. „Darf ich wieder an die Arbeit gehen, bitte“ fragte Shego vorsichtig. Najica nickte und Shego zauberte wieder ihre Doubles herbei, die lächelnd wieder zurück an die Arbeit gingen.

Najica und Miroka sassen wieder auf der Treppe zum Eingang des Gildenhauses. Von weiten sehen sie Argris und Lisa ankommen. Die beiden winken ihnen zu. „ Hey ihr zwei. Was macht ihr hier draussen“ Miroka meinte darauf hin nur knapp „Wir sind grade sichtlich beeindruckt von Dir Lisa“. Etwas verwirrt schauen Argris und Lisa die beiden Geschwister an. „Von mir beeindruckt ?“ wundert sich die Magierin. Najica nickt „Laut Shego kannst du meistermässig gross machen.“ „jaa aber nur Dublonen“ ergänzte Miroka noch schnell.

Argris fing laut an zulachen und musste sich am Haus abstützen. Lisa schaut etwas verwirrt die beiden Geschwister an und dann den lachenden Argris, dem urplötzlich das Lachen vergeht. „Shego sagt das also, hmm ?“ fragt Lisa nochmal nach. „Und wo genau ist Shego jetzt ?“ Najica schaut Miroka an. Der antwortet nur „Shego macht grad gross im Kräutergarten, in der Küche und in der Lesestube“ Argris platzt es wieder raus und lacht lauthals los. Lisa hingegen dreht sich um Richtung Kräutergarten. „Shegooo ?“
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